Einige Tipps fürs Üben

Den Stoff fürs Abi pauken ist eine Sache...

Sicher hast du dir schon klargemacht, welchen Stoff du für die schriftliche Abiturprüfung lernen musst. Vielleicht hast du die Themen im Lehrbuch und/oder in deinen Matheheften durchgegangen, hast einige von den Beispielaufgaben noch mal durchgerechnet. Möglicherweise hast du dich an ein paar Sachen, die dir nicht richtig klar waren, ordentlich festgebissen, hast dich mit anderen darüber beraten, hast Übungsaufgaben dazu gerechnet und ordentlich gepaukt, bis du gemerkt hast: Jetzt kann ich’s.

Bestimmt fragst du auch noch deinen Lehrer oder deine Lehrerin, was du besonders üben solltest...

Alles prima, aber...

Vor einer richtigen, vollständigen Abituraufgabe sitzen, ist eine andere Sache!

Da stehen die Fragen dann nämlich nicht in einer "ordentlichen" Reihenfolge wie im Lehrbuch! Selbst wenn du den Stoff "runterbeten" könntest, ist es noch nicht sicher, dass es dir gelingt, die richtigen Tricks aus den verschiedenen Ecken zusammenzukriegen. Und es sind eine Menge Fragen, die du da beantworten sollst! Die Aufgaben sind ziemlich lang und vielfach gegliedert, wie du das von den Mathearbeiten so nicht gewohnt bist.

Auf der anderen Seite zeigt sich, dass vieles, womit du dich abgeplagt hast, ganz überflüssig war, weil bestimmte Zusammenhänge gar nicht dafür geeignet sind, in einer Aufgabe abgefragt zu werden...

math@bi schlägt deshalb vor:

Üben an Aufgaben, wie sie im Abitur tatsächlich gestellt werden!

Dafür stellen wir dir Aufgaben bereit, die schon von Tausenden von Schülerinnen und Schülern in ihrem Abitur gelöst worden sind: Aufgaben des bayerischen Zentralabiturs aus den letzten Jahren.

Wenn du in Bayern Abitur machen wirst, ist das Üben mit diesen Aufgaben sowieso ein Muss. math@bi bringt dir den (kleinen) Vorteil, dass du die Aufgaben nicht mehr kaufen musst, und den Riesenvorteil, dass es zu den Aufgaben Lösungshinweise gibt, die Dir wirklich weiterhelfen, und ausgearbeitete Lösungen, die nicht nur zeigen, wie’s gerechnet wird, sondern auch klarlegen, warum.

Wenn aus dem kleinen Rest der Republik stammst, bieten dir diese Aufgaben trotzdem eine ausgezeichnete Übungsmöglichkeit. Sie entsprechen nämlich den "Einheitlichen Prüfungsanforderung", in den die Konferenz der Kultusminister den Stoff fürs Abi für ganz Deutschland festgelegt hat. Die Aufgaben sind sehr sorgfältig ausgearbeitet; in den Ländern ohne Zentralabitur, wo deine Lehrer die Abituraufgaben aufstellen müssen, gilt deshalb bei vielen von ihnen die Parole: Erst mal sehn, was Bayern hat...

Zugegeben, die bayrischen Aufgaben gelten als schwierig. Wenn du ein paar Aufgaben gerechnet hast, wirst Du feststellen, dass selbst in Bayern nur mit Wasser gekocht wird und sich vieles sehr bald wiederholt. Bis dahin benutzt du die Lösungshinweise, die so ausführlich sind, dass sie dich wirklich nicht im Wald stehen lassen. An den ausgearbeiteten Lösungen kannst du dann überprüfen, ob du’s richtig verstanden hast. Und wenn du die Aufgaben deiner Stoffgebiete dann mal selbständig lösen kannst, bist du fürs Abi ziemlich fit...

Sprich aber trotzdem noch mit deinem Lehrer oder deiner Lehrerin über deine Vorbereitung! Niemand weiß besser, was gerade für dich wichtig ist. Auf die Frage "Was kommt im Abi dran?" können (bei Zentralabitur) oder dürfen Lehrer nicht antworten. Auf die Frage "Ich habe das und das und das gelernt. Was soll ich noch tun?" wirst du fast immer eine Antwort bekommen, die Dir weiterhilft!

Zu den Aufgabenstellungen:

Im schriftlichen Matheabi werden in Bayern - und auch anderswo - immer drei Sachgebiete verlangt:

- Analysis (Differential- und Integralrechnung)

- Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik
.

- Analytische Geometrie
(und Lineare Algebra)

Nach diesen Sachgebieten sind die Aufgaben eingeteilt. Du kannst sie hier genau so abrufen, wie sie deine Vorgängerinnen und Vorgänger am Prüfungstag in die Hand bekommen haben. Damit du gezielt üben kannst, haben wir ein Inhaltsverzeichnis gemacht, in dem der Inhalt jeder einzelnen Aufgabe ziemlich genau beschrieben wird.

Neben den Aufgabentexten ist eine Randspalte, die mit "BE" überschrieben ist, was hier nicht "Broteinheiten" heißt, sondern die Punkteverteilung angibt.

Zusammen mit den Aufgaben erhältst du gleich die Ergebnisse, und zwar in der Form, wie sie die Lehrer bekommen haben, die die Arbeiten korrigieren. In aller Regel steht da wirklich nur was rauskommt: häufig eine dürre Zahl; und bei Aufgaben von der Art "Zeigen Sie, dass..." und "Begründen Sie, warum..." sogar oft nur ein Strich.

Das hilft dir nicht weiter, wenn du eine Aufgabe nicht rauskriegst.  math@bi bietet dir dann etwas viel besseres:

Die ausführlichen Lösungshilfen!

Lösungshilfen sind dazu da, bei der Lösung zu helfen, und nicht dazu, neue Rätsel aufzugeben. Das ist unsere tiefe Überzeugung, und so haben wir die Lösungshilfen geschrieben. Du bekommst also deutlich erklärt, wie die Aufgabe zu rechnen ist. Vielleicht musst du noch etwas in der Formelsammlung nachschlagen oder einen Abschnitt aus dem Lehrbuch lesen (auch darauf kriegst du einen Hinweis), aber dann weißt du sicher, was du machen sollst.

Dafür sind die Lösungshilfen ja auch ziemlich umfangreich, manchmal länger als die ausgearbeitete Lösung selbst. Wo es wesentlich verschiedene Lösungswege gibt, werden alle wichtigen beschrieben. Probier dann mehrere, oder such dir den aus, auf den du von allein am ehesten gekommen wärst, auch wenn er etwas umständlicher ist.

Du wirst das Arbeiten mit den Lösungshilfen sicher sehr angenehm finden und und sie lieben - aber ...

...diese Bequemlichkeit hat eine gefährliche Kehrseite!

Selbst wenn du alle Aufgaben durchgerechnet und absolut richtig rausgekriegt hast: Wenn du dich dabei immer nur an den Lösungshilfen entlanggehangelt hast, kannst du natürlich nicht damit rechnen, dass du im Abi die Aufgabe auf einmal selbständig rechnen kannst!

Nach und nach musst du unbedingt lernen, ohne die Lösungshilfen auszukommen!

Deshalb raten wir dir ganz entschieden: Bevor du die Lösungshilfen anschaust, probier erst mal ernsthaft, ob du’s nicht ohne sie schaffst! Wenigstens einige Teilaufgaben! - Wenn du die Lösungshilfen benutzt, dann lies sie nur Satz ... für ... Satz! Sofort aufhören, wenn es in dir "Aha!" sagt! Selbst weiterprobieren! Wir haben die Lösungshinweise nämlich so aufgebaut, dass manchmal der nächste Satz näher erläutert, was mit dem vorigen gemeint war. Und wir finden es überhaupt nicht schlimm, wenn du nachher beim Weiterlesen sagst: "Was soll das Gelaber, das hab ich doch schon lange raus."

Also nochmal der ernsthafte Rat:

Mach’s dir mit den Lösungshilfen nicht zu bequem!

math@bi bietet dir zwar wirklich gute Lernmöglichkeiten - aber lernen musst du letzten Endes selber!

Okay?

Wie die ausgearbeiteten Lösungen zu benutzen sind

math@bi bietet dir ausgearbeitete Lösungen, in denen viel mehr steht, als die schlichte Rechnung. Alle wesentlichen Rechenschritte sind mit Text versehen, und zwar so, dass du wirklich siehst, was gemacht wird und warum. Wann brauchst du die Lösungen?

Erstens: Wenn du trotz der Lösungshinweise mit einer Aufgabe nicht zurande gekommen bist. Hier kannst du den Rechenweg sehen und verstehen. Dies ist natürlich der unerfreulichste Grund, die Lösungen anzuschauen. Arbeite in so einem Fall die Lösung wirklich gründlich durch, und versuche bei der nächsten Aufgabe unbedingt, mit den Lösungshinweisen auszukommen.

Zweitens: Es kann schon mal passieren, dass du die Aufgabe genau verstanden hast und trotzdem nicht auf das richtige Ergebnis kommst. Es soll schon Leute gegeben haben, die sind schier verzweifelt, weil sie bei jedem neuen Nachrechnen an einer bestimmten Stelle immer wieder 3² = 6 gerechnet haben. Dann hilft natürlich ein Blick in die Lösung. (Übrigens: Sowas kann fast nicht vorkommen, wenn du mit anderen zusammen lernst. Das ist ein Tipp, der noch aus vielen anderen Gründen gut ist.)

Drittens: Auch wenn alles klar geht und deine Ergebnisse immer einwandfrei stimmen: Wenigstens eine Lösung je Sachgebiet solltest du dir trotzdem anschauen, um zu kontrollieren, ob nicht nur deine Ergebnisse in Ordnung sind, sondern auch die Darstellung des Lösungswegs. Deine Lehrerin oder dein Lehrer wird zwar nicht ganz so viel Text von dir erwarten, wie math@bi bietet, aber völlig unkommentierte Rechnungen, bei denen dann auch noch wichtige Rechenschritte nur auf dem Konzeptpapier stehen - das reicht nicht aus. Die "ausgearbeiteten Lösungen" bieten vorbildliche Beispiele dafür, wie du’s machen kannst. (Dass dein Lehrer / deine Lehrerin noch so seine / ihre besonderen Ansprüche hat, die du zusätzlich berücksichtigen musst, ist klar. z.B. hasst manche(r) fortlaufende Gleichungen und will bei jedem = eine neue Zeile angefangen sehen - was wir aus Platzgründen meist nicht gemacht haben.)

Und nochwas: Wir haben bei den Lösungen nicht immer den kürzesten und elegantesten Weg gewählt. Mit den "eleganten" Lösungen ist es nämlich so, dass du dir vielleicht sagen musst: "Das hätte ich auch selbst rechnen können, wenn ich drauf gekommen wäre. Aber nie im Leben wäre ich darauf gekommen." Und damit stündest du etwas hilflos da. Deshalb wählen wir meistens die nächstliegende Rechenmethode, auch wenn sie etwas umständlicher ist. Wie es eleganter geht, steht ggf. in den Lösungshinweisen. Zu rechnen sind diese trickreichen Wege meist leicht. Darin liegt ja grad das Elegante.

(Was für dich die "nächstliegende Rechenmethode" ist, hängt allerdings auch noch davon ab, wie dein Lehrer / deine Lehrerin den Stoff dargestellt hat. Das können wir natürlich nicht wissen.)

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